Pressestimmen

»Ella« ist ein sehr poetisches Stück, voller Metaphern und Andeutungen, welches, je weiter es voranschreitet, immer mehr an Raum gewinnt und bei dem die Reminiszenzen an »Dornröschen« und »Die roten Schuhe« deutlich hervortreten. Und wie das Meer bei Ebbe die verschiedensten Dinge zum Vorschein bringt, legt »Ella« die Reste anderer Leben frei, ganz wie im Gedicht von Valente.
Diario de Cádiz, 21. April 2010

Über Grenzen hinweg revolutionär im weitergemachten Sinne von Bausch, nämlich die gesetzten Grenzen der Tanzwelt zu überschreiten, ist an diesem Abend aber einzig Maura Morales. In ihrer Uraufführung von »Ella« hat sie den Mut, das Publikum vor den Kopf zu stoßen, zieht es hinein in ihre persönliche Auseinandersetzung mit dem Exil. Morales gelingt als einziger, Emotionen zu wecken. [...] Im Tanz zwingen ihr die fremden Schuhe Bewegungen auf, die nicht zu ihren Körper gehören, grotesk. Sie wird zur Marionette, deren Fäden durcheinander geraten sind. Liegend auf einem großen Haufen roter Schuhe tanzen ihre nackten Füße wie zwei eigenständige Wesen in der Luft – zwei Vögel, die ihre Freiheit suchen.
Schwäbisches Tagblatt, 13. Oktober 2009

Kontakt: www.mauramorales.de